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Häufige Fragen

Wie kann ich eine Therapie bekommen?

Als Patient benötige ich dazu eine Verordnung vom Hausarzt, Facharzt oder Krankenhaus. In der Regel muss sie von der Kasse bewilligt werden. Ausnahme ist die Erstverordnung von der SGKK.
Kinesiotaping und alternative Therapieformen sowie Massagen sind auch als Privatleistung erhältlich.

Was ist der Unterschied zwischen Kassen- und Wahltherapeut bzw. wie viel muss ich bezahlen?

Beim Kassentherapeuten wird direkt mit der Kasse abgerechnet, bei der SGKK entsteht dabei kein Selbstbehalt, bei der Bauernkasse 20%, bei den Selbstständigen und der BVA 10%, bei Eisenbahnern 14%.

Bei einem Wahltherapeuten müssen sie den gesamten Rechnungsbetrag der Bankverbindung des Wahltherapeuten überweisen. Anschließend den bestätigten Zahlschein, Rechnung und Verordnungsschein bei ihrer Krankenkasse einreichen und um Rückerstattung ansuchen. Bis auf ca. 20% wird der Rechnungsbetrag rückerstattet. Das gilt auch für SGKK-Patienten, wenn sie von einem Wahltherapeuten behandelt wurden.

Die genauen Summen der jeweiligen Tarife sind hier nicht angegeben, da sie häufig wechseln, Sie können sie aber gerne unter der Telefonnummer 06468/39950 erfragen.

Was versteht man unter Craniosacraler Therapie?

Sie ist eine äußerst sanfte, manuelle Technik zur Entspannung des craniosacralen Systems, welches Gehirn und Rückenmark umhüllt.

Die craniosacrale Therapie bewirkt einen Spannungsausgleich im CSS und gesamten Bindegewebe, fördert die Selbstregulation und regt die Selbstheilungmechanismen an.

Womit beschäftigt sich viscerale Therapie?

Sie ist eine manuelle Therapie, die sich mit der Behandlung der Eingeweide (viscera) beschäftigt. Auch in diesem Bereich kann es zu Bewegungseinschränkungen und Verklebungen, zum Beispiel nach Operationen oder Entzündungen, kommen, die die Funktion des Organs beeinträchtigen oder für Schmerzzustände sorgen können.

Wechselwirkungen mit der Wirbelsäule auf Grund der Aufhängung an der Wirbelsäule sind nicht selten. Der Therapeut versucht durch sanfte Techniken die normale Mobilität der Organe und ihrer Verbindungen mit der Wirbelsäule wieder herzustellen, um die Voraussetzungen für eine gebesserte Funktion und Schmerzfreiheit zu schaffen.

Kinesio-Taping sieht und hört man immer öfter. Was steckt dahinter?

Es ist eine spezielle Taping-Methode aus Japan, die dort seit 30 Jahren mit großem Erfolg angewendet wird.

Beim Kinesiotaping werden Verletzungen, Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen (Lymphstau) mittels eines elastischen, selbsthaftenden Bandes aus Baumwolle ohne Wirkstoff behandelt. Es wird genau an bestimmten Stellen des Körpers so angebracht, dass es die gewünschte Wirkung entfalten kann. So werden die Selbstheilungskräfte des Körpers optimal stimuliert.

Meist ist ein mehrtägiges Tragen erforderlich. Sie können damit aber trotzdem Duschen oder Baden und ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen.

Was versteht man unter Bobath-Therapie?

Bobath ist ein Behandlungskonzept, das für neurologische Patienten, wie zum Beispiel nach einem Schlaganfall, angewendet wird.

In der Behandlung wird besonders mit gezielten Gleichgewichtsverlagerungen gearbeitet, damit die Patienten die Kontrolle über ihre Bewegungen zurückerlangen können.

Es werden optische, taktile und akustische Stimulationen mit in die Behandlung einbezogen. Weitere Bestandteile sind die richtige Lagerung und die Unterweisung der Angehörigen im optimalen Umgang mit dem Patienten im Alltag.

Ziel ist das Ausschöpfen bzw. das Verbessern der noch vorhandenen Fähigkeiten, um eine möglichst große Selbstständigkeit und Lebensqualität zu erreichen.

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